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[manhã nova] vorstellung


federchen, das schlittschuhfahrende nashorn

dieser blog ist der markenname einer kekssorte der us-amerikanischen firma nabisco, die neunzehnhundertzwölf erstmals auf den markt kam.

poptarts fetzen. oreos sowieso und wasser ist die quelle allen lebens.

genug der plänkeleien, ich habe heute viel vor.

dies ist eine weltpremiere, sie ist einzigartig und sowieso was ganz besonderes. willkommen in der welt von manhã nova.

als meinem neusten weltenbastelprojekt widme ich diesem schmuckstück natürlich vorerst meine gesamte aufmerksamkeit, wodurch andere sachen hintenangestellt sind.

kommen wir zu einigen wichtigen fragen.

was ist 'manhã nova'?

manhã nova ist portugiesisch und bedeutet 'neuer morgen'
manhã nova ist kein planet.
die manhã nova ist ein raumschiff.

jedoch ist sie nicht irgendein stinknormales, sondern die größte schöpfung der gesamten menschheitsgeschichte. sie ist ein generationenschiff und ihre besatzung sind die vermutlich letzten menschen im universum.

das hauptaugenmerk bei diesem schmuckstück sind die vier biosphären und die seperate kontrollsphäre.
würde dieses schiff neben dem mond um die erde kreisen, wäre es von hier aus mit bloßem auge sichtbar, da sie sogar etwas größer als unser trabant ist.

wann spielt 'manhã nova'?

der genaue zeitraum der ganzen sache ist wage. im groben habe ich den haupthandlungszeitpunkt etwa um das jahr dreitausenddreihundert unserer zeitrechnung angesetzt.

wo spielt das ganze?

die ganze geschichte spielt sich an bord des schiffes ab. genau zu sein wird die haupthandlung in die vier großen biosphären verlagert, es kann jedoch auch mal zu ausflügen und abschweifungen kommen.

was sind die biosphären?

die sphären sind kugeln mit einem inneren durchmesser von eintausendzweihundert kilometern. damit sind sie so groß wie charon, der mond des pluto. im inneren sind sie hohl und die schale ist mit einer künstlichen natürlichen landschaft versehen. oder anders ausgedrückt: befindet man sich im inneren einer biosphäre könnte man meinen, man sei auf der erde. es gibt kontinente und meere, gebirge, flüsse und seen, pflanzen und tiere. genau in der mitte des ganzen befindet sich eine künstliche sonne.

jede dieser sphären ist einer 'klimazone' zugeordnet. es gibt die gemäßigte sphäre (hier würden wir uns wie zuhause fühlen), die polar- und tundrasphäre (alles was weiter im norden ist, ist hier daheim). die tropische und subtropische sphäre (dschungel soweit das auge reicht) und die wüstensphäre (heiß, heißer, am heißesten).

und wozu das ganze?

aus gründen, auf die ich später näher eingehen will, war die menschheit kurz vor ihrer zerstörung. da dies das gesamte sonnensystem betraf, gab es keine möglichkeit zur flucht.

deshalb baute man die 'manhã nova'. so konnte man zwar nicht alle menschen retten, aber wenigstens die essenz des menschseins.

die sphären erfüllen hierbei mehrere funktionen.

zwar wurde eine große genetische bibliothek angelegt, so dass jedes tier und jede pflanze auf einer neu besiedelten welt wieder herangezüchtet werden könnten, jedoch empfand man es als besser, auch lebende exemplare mitzuführen. nicht nur wegen der möglichkeit der ernährung, sondern auch um einen anpassungsprozess einleiten zu können, sollte eines tages eine neue heimat gefunden werden können.

zudem bieten die sphären auch zusätzlichen lebensraum für die besatzung des schiffes, unter wesentlich angenehmeren bedingungen, was besser für die psyche ist.

und zum schluss ist es durch die sphären möglich, dafür zu sorgen, dass die sternenfahrer so wichtige dinge wie acker- und bergbau nicht verlernen.

ok, und was ist jetzt so besonders?

es stimmt, bisher hätte man so etwas auch auf der erde spielen lassen können. warum also dieser umweg?

nun, das schiff wird natürlich, neben seiner crew, von einer ganzen reihe künstlicher intelligenzen und einer haupt- oder kontrollintelligenz gesteuert.

diese hat jedoch unerwartete fehler entwickelt und ist, um es auf menschliche begriffe herunterzuschrauben, wahnsinnig geworden. für diesen fall gab es verschiedene sicherheitsvorkehrungen, die auch alle griffen, jedoch leider etwas zu spät. große teile des eigentlichen schiffes, sowie fast die gesamte kontrollsphäre sind für menschen gefährlich bis unbewohnbar.

um sich selbst zu schützen, zogen sich viele der bewohner in die biosphären zurück und versiegelten die zugänge nach außen. ohne kommunikationsmöglichkeiten und abgeschnitten von der meißten technologie versuchten sie das leben so gut wie möglich zu meißtern.

und nun, drei bis vier generationen nach diesem vorfall, weiß keiner dieser menschen mehr, woher sie eigentlich kommen, oder was außerhalb ihrer hohlwelt ist. sie leben einfach so dahin, die technische entwicklung auf dem stand der dampfmaschine.

es ist eine
steampunkwelt innerhalb einer cyberpunkwelt.

so, das soll erstmal für heute reichen.

in den nächsten bastelstunden werde ich mit euch ein wenig geschichte machen, angefangen im jahr zweitausendeinhundert. dadurch werden viele dinge wahrscheinlich verständlicher und man kann mit großer sicherheit auch erkennen, wie es kam wie es eben kam. oder kommen wird?

ach egal.

wenn ihr noch fragen habt, zögert nicht, diese in den kommentaren zu hinterlegen, ich werde sie im nächsten eintrag beantworten.

bis dahin.

und nun zurück ins studio.
10.1.08 20:14
 


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