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[krem] völker - moroga


skizze eines moroga mit entsprechenden
stammestypischen 'tättowierungen'


ich erzähle euch etwas von den moroga.

also, die moroga sind ein volk, das lange von großen mysterien umgeben war.
sie leben in den großen wüßten, im süden des hauptkontinentes.
lange zeit blieben sie vollkommen unentdeckt und tauchten nur in den erzählungen handelsreisender auf.

man bezeichnete sie als 'geister der wüste' oder 'lebender sand' und ging lange davon aus, dass es sich um die seelen in der wüste verstorbener, oder gar um dämonen handelte.

auch als einige forscher erstmals direkten kontakt aufnahmen, waren sie zuerst der annahme erlegen, es würde sich um wesen aus sand handeln. der grund dafür ist recht schnell erkannt, denn die moroga sind am ganzen körper mit sand bedeckt.

bevor ich jedoch zum grund dafür komme, etwas allgemeine moroganische physiologie.

ein erwachsener moroga ist ungefähr zwei meter groß und von menschlicher gestalt. im vergleich zum menschen sind sie jedoch sehr hager und wirken beinahe unterernährt. von diesem bild unterscheiden sich jedoch auffällig unterarme und unterschenkel, sowie hände und füße.

die unterarme verdicken sich ab dem ellenbogenansatz auf gut ein doppeltes des umfang des oberarms. zwischen unterarm und hand ist das gelenk nicht zu erkennen. sie besitzen jeweils nur drei finger und einen daumen, welche sehr flach und breit sind und deshalb ein wenig an flossen erinnern.
sie besitzen keine fingernägel in dem sinne, sondern kuppen aus robustem horn. alle anzeichen deuten darauf hin, dass diese hände bestens an das graben angepasst sind.

die unterschenkel verdicken sich ähnlich den armen, nur weniger ausgeprägt, und enden dann in einem dreihzehigen fuß. die zehen sind kreisförmig um die fußwurzel angelegt und ebenfalls sehr breit, wodurch eine große auflagefläche entsteht, die das gehen auf sand erleichtert.

die schädel der moroga sind schmaler als die eines menschen, dafür jedoch länger, und weisen einen leichten kammansatz an der oberseite auf. man könnte sie als 'windschnittig' bezeichnen. die gesichtsknochen sind im gegensatz dazu relativ platttgedrückt, verfügen über keine nasenknochen und -knorpel, dafür über eine stärker vergestreckte brauenpartie, die als lichtschutz fungiert.

die nasenlöcher sind nurmehr schmale schlitze, die sich dank einer ausgeprägten muskulatur komplett schließen lassen. die morogar haben keine lippen und der mund wirkt wie ein schmaler strich in ihrem gesicht.
anstatt augenliedern besitzen sie zwei hornplatten, die über den augen geschlossen werden. die augen selbst sind denen des menschen ähnlich, nur dass die hornhaut wesentlich dicker und fast glasartig ist.

bei einigen exemplaren fanden ärzte rudimentäre kiemen, die teilweise sogar funktionsfähig waren, auf dem rücken, knapp unter den schulterblättern positioniert.

nun jedoch zurück zu der annahme, die moroga bestünden aus sand.
bis kurz vor dem erlangen der geschlechtsreife, zirka im alter zwischen sechzehn und siebzehn, ist die haut der moroga der menschlichen nicht unähnlich. sie ist sehr zart und empfindlich und reicht von einem blassen grau-blau bis hin zu einem blassen türkis.
zu diesem zeitpunkt jedoch, durchläuft der körper eine wandlung und drüsen, die überall unter der haut verteilt sind, fangen an ein spezielles sekret abzusondern. kommt dieses sekret mit sand in verbindung, verhärtet es sich fast augenblicklich und hüllt so den gesamten körper in eine relativ dicke schutzschicht ein. da diese schicht nach außen aber den körnigen charakter des sandes beibehält, kommt die illusion zustande, der moroga bestünde aus sand.

hat sich diese schicht einmal gebildet, behält sie der moroga für immer. selbst wenn aman sie entfernt, verursacht das weiterhin austretende sekret eine neubildung. dies wird häufig genutz, um den körper zu verzieren, indem man den sand in mustern abkratzt und gefärbten sand, in manchen fällen sogar edelsteine, auf das frische sekret bringt.

genauso ist es jedoch möglich, dass ein moroga nie seine sandhülle erhält. die erste sekretproduktion ist hier entscheidend. kommt der moroga nach dem beginn der sekretion nicht binnen einer woche mit sand in kontakt, bilden sich die drüsen zurück und die sekretproduktion wird eingestellt. häufig beobachtet man dies nur bei sozial höher gestellten, die es sich leisten können auf diesen speziellen schutz zu verzichten.

e moroga sind zum größten teil nomadisch und in stämmen organisiert. es gibt nur drei größere befestigte siedlungen.

das interessante ist jedoch die bauweise der behausungen, welche selbst bei den nomadischen teilen verbreitet ist.

während einige der ziehenden stämme zelte und hütten aufbaut, lebt der größte teil unter dem sand.
dies ist aufgrund einer natürlichen magischen begabung möglich. fast die hälfte aller moroga ist mindestens in feuer oder erdmagie bewandert.

lässt sich ein nomadischer stamm nun an einem platz nieder, treten die magier dieser gruppe in aktion.

zunächst graben sie sich in den sand, bis zu einer tiefe von drei metern. hier beginnt der erdmagier dann, den sand zu verdrängen und zurückzuhalten, bis ein kugelförmiger raum, mit zirka zwei meter durchmesser entsteht. ist dies geschafft, schmilzt der feuermagier den sand zu glas, um so eine befestigten wand zu schaffen.

auf diese art und weise wird ein unterirdisches höhlen- und röhrensystem geschaffen, das einen umfang von dreißig metern haben kann. wenn die nomanden weiterziehen, zerstören sie dieses vollkommen.

diese baukunst ist so weit entwickelt, dass auch die drei großen städte fast komplett so errichtet wurden.

über die zeit wurden die moraga sehr gut im umgang mit dieser technik. das glas, dass sie herstellen, gehört zu den besten der welt und ist beinahe noch härter als stahl ist. über spezielle einschlüsse und verschiedene techniken schaffen sie auch farbiges glas, oder glas mit speziellen isolierenden eigenschaften.

an dieser stelle ist es nicht verwunderlich, dass das haupthandelsgut der moraga mit anderen völkern dieses glas ist. besonders waffen und rüstungen sind sehr hoch geschätzt, da sie wesentlich leichter als die metallene variante sind.
9.1.08 08:35
 


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