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[krem] geschichte - konstantin der eiserne

also, ihr kennt ja schon die stadt azu'rath, die weiße stadt, die schwebende stadt.

nur, wie kam diese stadt an den himmel? zu verdanken hat sie es dem fünften kaiser der azurenen ebenen. konstantin der vierte von brunwerk, allgemein mit den beinamen 'der ewige', 'der erbauer' oder auch 'der eiserne' versehen.

konstantin wurde schon im zarten alter von dreiundzwanzig jahren zum kaiser gekrönt, da sein vater, marok der erste, aufgrund gesundheitlicher probleme vorzeitig von seinem amt zurücktreten musste. schon immer behütet aufgewachsen, war konstantin mit dieser neu gewonnenen macht überfordert und zog sich zurück. nunja, zurückziehen ist hier wohl der falsche ausdruck. er vernachlässigte sämtliche amtsgeschäfte und führte ein leben in saus und braus. er reiste umher, feierte feste und schröpfte die staatskasse.

dieser zustand dauerte ein jahr an. am ende dieses jahres stellte sich heraus, dass der alte kaiser überraschend wieder genesen war. und dieser rief seinen sohn natürlich zur vernunft.
fünf jahre strengster schule und härtester arbeit folgten für den jungen konstantin. während dieser zeit leitete marok wieder alle amtsgeschäfte, jedoch nur in vertretung seines sohnes, da ein kaiser, wenn er einmal sein amt ablegt, nie wieder kaiser werden kann.

im alter von neunundzwanzig jahren kehrte konstantin auf den thron zurück und war nun vollends bereit, sein volk zu führen.
im laufe der jahre verstärkte er handelsbeziehungen, verbesserte die infrastruktur, führte das stadtbeleuchtungssystem ein und eröffnete die zweite magische universität.
er war ein guter kaiser, dem volk und seinen prinzipien treu.

als er zweiundfünfzig wurde, verstarb sein vater. er ließ ihm zu ehren ein großes fest veranstalten. doch schon ein jahr später war keine rede mehr auf den straßen, von marok dem ersten, denn er hatte nie etwas ausergewöhnliches vollbracht. konstantin betrübte dies sehr und ihn befiel die angst, selbst irgendwann genau so in vergessenheit zu geraten. er zog sich daraufhin für mehrere monate zurück, scheinbar in tiefe depression versunken.

als er sich das nächste mal seinen beratern und der öffentlichkeit stellte, hatte er einen plan. einen plan, sich selbst unsterblich zu machen, weit über alles bekannte hinaus. er wollte azu'rath in die lüfte erheben.

zehn jahre zogen ins land. konstantin ging den üblichen kaiserlichen tätigkeiten nach und empfing gleichzeitig jede menge magier und ingeneure, die ideen vortrugen, wie man seinen plan in die tat umsetzen konnte.
und eines tages, stand der plan fest.

eine große gruppe von magiern und ingeneuren hatte sich zusammengetan und tatsächlich eine möglichkeit gefunden die stadt zum schweben zu verleiten. doch es würden noch jede menge vorbereitungen nötig sein. so viele, dass konstantin, der inzwischen dreiundsechzig war, die endgültige erhebung nicht erleben würde.

und so schmiedete konstantin einen neuen plan. er zitierte die größten nekromanten der bekannten welt zu sich und erteilte ihnen eine sehr schwere aufgabe. sie sollten seine seele an diese welt binden. untrennbar, unverwüstlich, so dass er so lange hier verweilen könne, bis die erhebung geglückt sei.

weitere vier jahre vergingen. eine gruppe magier arbeitete heftigst an den formeln um eine ganze stadt schweben zu lassen, die andere einen kaiser unsterblich zu machen.
und die nekromanten hatten erfolg.

sie schufen einen eisernen körper, vollkommen beweglich, der in der lage wäre, konstantins seele zu bergen, und einen passenden spruch dazu, der so gesichert war, dass niemand außer konstantin selbst ihn lösen könnte. um das ritual durchzuführen war es nötig, dass der todeszeitpunkt genau bestimmbar war. und so war konstantin der erste kaiser, der selbstmord begang.

alles funktionierte wunderbar. die seele wurde genau an seinem siebenundsechzigsten geburtstag unversehrt in ihre neue hülle verfrachtet.
so war es ihm möglich noch für weitere einhundertunddrei jahre zu regieren und den fortschritt des größten magischen projektes der welt zu überwachen.

wenige tage vor seinem einhundertachtundsechzigsten geburtstag erhob sich die stadt azu'rath in die lüfte.
zwei jahre noch blieb konstantin im amt. als er sich schlussendlich davon überzeugt hatte, dass die stadt nie abstürzen würde, übergab er das amt des kaisers an seinen urenkel, marok den zweiten, und löste das magische siegel, das seine seele band und verewigte sich so ein zweites mal in den geschichtsbüchern als einziger mensch, der zweimal selbstmord begang.
8.1.08 23:31


[krem] kultur - das fest der feuer

auf krem wissen die leute natürlich auch, wie man ordentlich party macht. eines der besten beispiele ist das 'fest der feuer'.

zuvor jedoch etwas botanik.

also, meine treuen leser kennen ja sicherlich noch azu'rath, die schwebende stadt.
das riesige areal um die stadt herum, mit einem guten durchmesser von einhundertfünzig bis zweihundert kilometern, wird als die azurebene bezeichnet. es ist weitestgehend flachland, nur gelegentlich findet man einen hügel und wälder gibt es keine nennenswerten.

das besondere an dieser region ist eine spezielle pflanze, das phönixgras.

diese gras hat einen einzigen halm, der bis zu einem meter vierzig hoch wird. dieser ist am boden von einem kleinen blätterring umgeben. die farbe lässt sich am besten als sattes mittelgrün bezeichnen. am kopf der pflanze entspringt im frühjahr eine recht unscheinbare blassrosa blüte, welche meißt schon nach einer woche komplett verblüht ist.
wurde die blüte erfolgreich befruchtet, bildet sich dann das samengefäß, welches nur zwei einzelne samen enthält. dieses nimmt den platz der blühte ein und ist etwa so lang und so dick wie ein finger.

das interessante passiert, wenn der samen reif ist. ab diesem moment beginnt die pflanze magische energie zu speichern. bisher ist unbekannt, wie genau sie es macht. auch passiert dies nirgendwo anders auf der welt, nur um die stadt azu'rath herum, was wahrscheinlich auf das besonders starke magische hintergrundfeld in dieser region zurückzuführen ist.

die pflanze speichert nun also ein gutes halbes jahr lang magische energie. und dann passiert es. zirka fünf tage nach dem ersten frost öffnet sich das samengefäß und das phönixgras setzt alle gespeicherte energie mit einem mal frei - indem sich die pflanze selbst verbrennt.

das feuer ist strikter magischer natur und hat nur in einem begrenzten raum wirkung, wodurch die meißten anderen pflanzen, die ein bisschen weiter weg von dem phönixgras stehen, verschont bleiben. alles jedoch, was näher an der pflanze wächst, geht mit in flammen auf und bietet so den feuerfesten samen einen idealen nährboden im nächsten jahr.
das besondere an diesen feuern ist, dass sie sehr hell leuchten und in allen möglichen farben auftauchen können.

dieses ereignis wird als jahreswende auf den ebenen angesehen und deshalb feiert man das fest der feuer. ursprünglich geht man davon aus, dass die kentauren, die in diesem gebiet leben, das fest zu den menschen brachten. die azurather gedenken damit jedoch hauptsächlich einer der schlimmsten belagerungen der stadt, die erst endete, als die ebenen in flammen aufgingen und die gegnerische armee vertrieben.

auf dem eigentlichen fest werden vor allem heiße und gehaltvolle mahlzeiten serviert und natürlich viel alkohol getrunken. die vorbereitung des festes ist jedoch immer ein wenig problematisch, da man nicht genau sagen kann, wann es soweit sein wird.

vor gut einhundertsechzig jahren ging man deshalb dazu über, den stand der gestauten magie zu messen und boten aus den bergen kommen zu lassen, die über das aktuelle wetter berichten. ab einem bestimmten zeitpunkt wird dann das eigentliche fest begonnen und dauert von da an fünf tage.

bisher ist das entflammen nur zweimal nicht zeitgleich mit dem fest aufgetreten. einmal wurde es deshalb verlängert und dauerte geschlagene dreizehn tage, ein anderes mal fand es, aufgrund einer sehr verherenden dürre im sommer des jahres, gar nicht statt.
8.1.08 23:31


like a virgin...



dieser blog ist die größte dachorganisation von einzelgewerkschaften.

was soll man da sagen.
alles fängt einmal an.

beginnen wir mit einer checkliste.

layout? - ok.
platform? - auch.
inhalt? - in arbeit.
fanboys und willige groupies? - lassen zu wünschen übrig.

sicherlich hoffe ich, mir von diversen plattformen schon eine kleine fanbase mitbringen zu können, aber der rest ist doch nur durch mundpropaganda machbar.

für alle die mich nicht kennen und für alle die mich kennen, aber keine ahnung haben, was sie hier erwartet, folgendes:
dies ist ein blog. sozusagen ein weblog. sozusagen ein digitales tagebuch, das jeder einsehen darf.
ihr dürft also mit dem üblichen rechnen. gejammer, gemecker und der versuch künstlerisch wertvoll zu sein.

dies alles soll durch den aufbau der einzelnen einträge unterstützt werden. also, ganz oben kommt die überschrift, dann ein bild aus meiner feder (in den meißten fällen gescannt, es kann aber auch mal was digitales dabei sein), danach überasche ich euch mit einem sinnlosen satz und dann geht es auch schon los. also für alle, die nur knallharte fakten wollen: ignoriert die ersten drei absätze.

in der zukünftigen entwicklung werden auch noch freunde (hallo pinkes schaf!) und verschiedene kategorien hier ihren einzug feiern.

das theoretische ziel ist ein blog jeden tag. das letzte mal funktionierte dies eher dürftig. ich brachte es auf ca. 90 aufeinanderfolgende tage. die gründe hierfür sollen ungenannt bleiben. schieben wir es auf die faulheit.

ok, nachdem ich jetzt so richtig schon aus dem nähkästchen plaudere etwas aktuelles.

ich habe einen neuen rechner. dies ist das tollste, was mir in den vergangenen drei monaten passiert ist. wirklich. außerdem habe ich mir gleich dazu bioshock geholt, ein spiel, von dem einem nicht nur der zahn tropft, sondern auch das blut in den adern gefriert.
und die geschichte erst.

außerdem habe ich eine entzündung an meinem linken zeigefinger.

in den kommenden wochen und monaten werde ich meinen alten scanner zusammen mit meinem neuen rechner malträtieren um das oben genannte bildmaterial bereit zu stellen. wer jetzt glaubt, ich male jeden tag was für euch, der irrt. ich greife hierfür auf einen anderthalb kilo schweren ordner zurück, der sämtliche kritzeleien, skizzen und kunstwerke aus sechs bis acht schuljahren enthält. und ein bisschen mehr.

ach ja, kurz zur aufklärung. das da oben ist der 'ultimate bierdeckel of broken hearts'. das seltsame tier in der mitte ist eine art avatar - ein selbstportrait. sehr schön kann man auch den stimmungswandel nach alkoholgenuss beobachten (siehe datum und uhrzeit).

so, tja, was nun?

ich denke, für heute soll es erstmal reichen.
schon höre ich einige stimmen, die nach weltenbastelei schreien.
die neuen sind davon natürlich ausgenommen, die wissen ja gar nicht worum es geht.
auch in diesem neuen forum werde ich das ganze fortführen.

jedoch nicht die bisher bekannte welt, zu der fällt mir gerade nichts ein. dafür hat sich in den letzten tagen eine neue in meinen verstand gedrängt. steampunk, cyberpunk und eine doppelte apokalypse. klingt doch schonmal vielversprechend, oder?

egal. zum abschluss gibt es jetzt etwas literatur.
(auch dies eine tradition aus früheren tagen)
und während ich dann in die nacht hinausschreite und bei mcdonalds noch etwas esse, mir vielleicht sogar neue zahncreme kaufe, vergnügt ihr euch mit stanislaw lem, 'solaris'.

"um neunzehn uhr bordzeit stieg ich über die metallsprossen hinunter zur raumkapsel - vorbei an den leuten, die am zugang zum schacht standen. die kapsel bot gerade so viel platz, dass ich die ellenbogen anheben konnte. ich schloss den schlauch an die rohrleitung an, die aus der wand ragte, und der raumanzug blähte sich auf."

und nun zurück ins studio.





(wie ich das vermisst habe... )
7.1.08 19:06


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